
Im neuen Konzept ist festgelegt, dass jede Einrichtung, bevor sie offiziell Hilfepunkt wird, von dem zuständigen Koordinationsteam des Projektes besucht wird. So wird sichergestellt, dass die Qualitätsstandards im Sinne des Kinderschutzes eingehalten werden. Die Rotte Anlagenbau & Fördertechnik GmbH möchte sich als Hilfepunkt engagieren und wurde am 16. Dezember von den Kooperationspartnern besucht.
Sicherer Zufluchtsort für Kinder und Jugendliche
Hilfepunkte sind Einrichtungen oder Geschäfte, die Kindern und Jugendlichen in schwierigen Situationen Unterstützung anbieten – etwa bei kleineren Verletzungen, der Nutzung der Toilette, nach Streitigkeiten oder wenn sie sich unsicher fühlen. Das sichtbare Zeichen „Hilfepunkt für Kids“ signalisiert: Hier bist du sicher, hier wird dir kompetent geholfen.
Die Trägerschaft des Projekts liegt beim Caritasverband Paderborn e. V. in Kooperation mit dem Kreisjugendamt und dem Stadtjugendamt Paderborn. Mit ihrer Beteiligung leisten Unternehmen und Einrichtungen einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Sie setzen ein Zeichen für Zivilcourage, übernehmen soziale Verantwortung und engagieren sich aktiv für das Gemeinwohl.
Wachsendes Netzwerk für den Kinderschutz
Mit jeder weiteren teilnehmenden Einrichtung wächst das Netzwerk für den Kinder- und Jugendschutz in der Region. Für Kinder und Jugendliche entsteht so ein immer dichteres Netz an Anlaufstellen, die Sicherheit und Unterstützung bieten.
Unternehmen und Einrichtungen, die Interesse haben, selbst Hilfepunkt zu werden, finden weitere Informationen unter
www.hilfepunkt-fuer-kids.de
oder per E-Mail an hilfepunkt@caritas-pb.de.
Kooperationspartner:
Kreisjugendamt Paderborn, Stadtjugendamt Paderborn und Caritasverband Paderborn e. V.
Über den Caritasverband Paderborn e.V.
Der Caritasverband Paderborn e.V. ist Ansprechpartner für Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen. Unter dem Dach des Verbandes werden 47 Fachdienste und Einrichtungen betrieben. Dazu gehören ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Beratungsdienste für Eltern, Kinder und Jugendliche, Suchtkranke, Migranten, verschuldete Personen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bis hin zu Offenen Ganztagsschulen.