Gemeinsam Brücken bauen in NRW

10 Jahre Landesfachstelle berufliche und soziale Integration

V.l.n.r.: Corienna Schrey und Petra Kaup (Landesfachstelle), Okka Gundel (Moderation), Melany Richter (MAGS NRW), Margarete Schwede (IN VIA), Nicole Adon (Landesfachstelle), Tobias Berghoff (Caritas), Helen Gissendanner (Landesfachstelle), Patrick Esser (Waldakademie Wohlleben), Dominik Neugebauer und Patrick Wilk (Caritas)

Zehn Jahre Vernetzung und neue Perspektiven: Am 12. Oktober feierte die Landesfachstelle berufliche und soziale Integration der Suchtkooperation NRW ihr Jubiläum. Gemeinsam mit Vertreter*innen aus Politik, Suchthilfe und Arbeitsverwaltung blickte sie auf eine erfolgreiche Dekade der Zusammenarbeit zurück.

Getragen vom Caritasverband Paderborn e. V. und IN VIA Paderborn e. V., nahm die Landesfachstelle im Dezember 2015 ihre Arbeit auf. Heute ist sie ein wichtiger Knotenpunkt in NRW. Ihr Ziel: Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen den Zugang zu beruflicher Bildung, zum Arbeitsmarkt und zur gesellschaftlichen Teilhabe zu erleichtern.

Melany Richter vom NRW-Arbeits- und Gesundheitsministerium (MAGS) würdigte die Arbeit der Fachstelle in ihrem Grußwort: „Menschen aus unterschiedlichen Systemen zusammenzubringen und verlässliche Netzwerke aufzubauen – diesen Auftrag hat das Team rund um die Leitung Nicole Adon in den vergangenen zehn Jahren hervorragend gemeistert.“

Mit Fortbildungen, wissenschaftlich begleiteten Modellprojekten und praxisnahen Handlungsempfehlungen hat die Landesfachstelle die Zusammenarbeit zwischen Suchthilfe, Arbeitsförderung und Wohnungsnotfallhilfe nachhaltig gestärkt. Einrichtungsleiterin Nicole Adon dankte allen Wegbegleiter*innen und hob besonders den Einsatz ihres Teams hervor: „Nur durch euren unermüdlichen Einsatz und unser starkes Miteinander ist diese erfolgreiche Arbeit überhaupt möglich!“

Die Jubiläumstagung bot neben Grußworten und einem Impulsvortrag des Geographen Patrick Esser von der Waldakademie Wohlleben auch fachliche Praxis-Workshops. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen wie zunehmende Wohnungslosigkeit, Fachkräftemangel und knapper werdende Ressourcen.

Das Jubiläum macht deutlich: Gute berufliche und soziale Integration gelingt durch Zusammenarbeit. Auch künftig setzt sich die Landesfachstelle dafür ein, Netzwerke zu stärken und Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen neue Perspektiven zu eröffnen.