Paderborner Kita als Best-Practice-Modell in Moskau

Dozent Martin Strätling mit russischen Gastgebern beim Sozialforum in Moskau Foto: Strätling Dozent Martin Strätling mit russischen Gastgebern beim Sozialforum in Moskau Foto: Strätling Martin Strätling, Leiter von MiCado, Fachdienst für Migration- und Integration im Caritasverband Paderborn, hat zum zweiten Mal nach 2018 als Referent am Deutsch-Russischen Sozialforum in Moskau teilgenommen.

Der Sozialarbeiter, Familientherapeut und Traumafachberater aus Paderborn leitete drei Workshops, die sich mit Inklusion, dem diesjährigen Thema des Forums, auseinandersetzten. Vor Fachkräften aus sozialen Berufen, Psychologen und Mitarbeitern aus pädagogischen Einrichtungen erläuterte Martin Strätling deutsche Modelle der Inklusion am Beispiel eines Best-Practice-Modells aus Paderborn: die Inklusive Kita St. Christophorus in Sennelager.

Der Alltag und das Konzept der Caritas-Einrichtung stießen bei den russischen Gastgebern auf viel Interesse. In der Kita St. Christophorus wird ein enges Miteinander von Kindern mit und ohne Handicap gelebt. In der russischen Föderation setzt der Staat meist noch auf Sondereinrichtungen für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen.

Das Deutsch-Russische Sozialforum fördert das Miteinander von Fachleuten aus beiden Ländern. „Die Verständigung unter den Fachleuten war gut“, betonte der Caritas-Mitarbeiter. „Auch die aktuelle politische Situation konnte den Dialog nicht stören, im Gegenteil, er dient dazu, Vorbehalte zu korrigieren und für Verständigung zu werben.“