Leitungswechsel in der Sozialstation St. Johannes

Das Führungsteam der Sozialstation St. Johannes: (v.l.) Marion Bökmann (Assistentin), Altenpfleger Jörg Göllner, Teamleiterin Julia Hamschmidt, Dagmar Kämper (stellvertretende Leitung), der neue Leiter Alper Demir und Birgit Kückmann (Assistentin) Foto: Flüter/CV Paderborn

Im Leitungsteam der Sozialstation Delbrück St. Johannes haben sich die Positionen verschoben. Die Gesundheits- und Krankenpflegerin Dagmar Kämper ist nach acht Jahren in der Leitung der Sozialstation auf die Stelle einer stellvertretenden Leitung gewechselt. Neuer Leiter ist Alper Demir.

Mitder Personalrochade stellt sich die Sozialstation auf die Zukunft ein. Nach 26 Jahren als Mitarbeiterin der Sozialstation geht Dagmar Kämper in die Altersteilzeit.

Ihr Nachfolger, der Gesundheits- und Krankenpfleger Alper Demir (33), ist bereits seit 2017 stellvertretender Leiter der Sozialstation. Vorher hatte der Paderborner im Caritasverband in verschiedenen leitenden Stellen Verantwortung übernommen.

An der Spitze der größten Sozialstation im Kreis Paderborn steht ein Führungsteam, dem neben Alper Demir und Dagmar Kämper die Gesundheits- und Krankenpflegerin Julia Hamschmidt als Teamleiterin sowie der Altenpfleger Jörg Göllner angehören. Marion Bökmann und Birgit Kückmann arbeiten als Assistentinnen des Leitungsteams.

Dagmar Kämper hat in ihrem Berufsleben das rasante Wachstum der ambulanten Pflege miterlebt. Seit der Pflegereform Mitte der 1990er Jahre kletterten die Patientenzahlen der Sozialstation St. Johannes von 60 auf heute mehr als 400. Entsprechend stieg die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 14 auf über 80. Dagmar Kämper hat neben der Sozialstation auch die ambulante Palliativpflege im Caritasverband Paderborn mit aufgebaut. Gegründet wurde dieser Dienst in Delbrück, mittlerweile arbeitet er kreisweit.

Das Plus an Freizeit, das ihr mit dem Einstieg in die Altersteilzeit zur Verfügung steht, will Dagmar Kämper mit ihrem Mann für ihr großes Hobby nutzen: das Reisen. In den kommenden zwei Jahren wird sie jedoch weiter Ansprechpartnerin in der Sozialstation St. Johannes bleiben und den Klienten und deren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite stehen.