Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Letzte Aktualisierung 16.03.2020

So verläuft die Erkrankung

  • Coronaviren werden vor allem per Tröpfcheninfektion übertragen. Dies kann laut dem Robert Koch-Institut direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden.
  • Die Zeit zwischen der Infektion und dem Auftreten erster Symptome, liegt laut WHO zwischen ein bis zu 14 Tagen.
  • Hauptsächlich treten Infekte der Atemwege auf. Typische Symptome sind: Fieber, Husten, Atemnot bis hin zu einer Lungenentzündung. Laut WHO verläuft die Erkrankung überwiegend mild; rund 20 Prozent der Patienten scheinen einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Das betrifft vor allem ältere Menschen mit bereits bestehenden Grunderkrankungen.

Wie ist die Behandlung?

  • Eine medikamentöse Therapie gibt es aktuell nicht. Bislang existiert noch keinen Impfstoff.

Hygiene – wie?

  • Eine gute und gründliche Händehygiene trägt dazu bei – wie auch bei anderen Infektionskrankheiten – sich vor Ansteckung zu schützen.
  • Husten und Niesen sollte man immer in die Ellenbeuge oder ins Taschentuch. Außerdem sollten Sie zu Erkrankten Abstand halten (ca. 1-2 Meter).
  • Eine Anleitung zur effektiven Händehygiene sowie wichtige Hygienetipps für den Alltag finden Sie hier.

Was tun bei Krankheitssymptomen oder wenn man Kontakt mit Erkrankten hatte?

  • Verdachtsfälle mit Krankheitssymptomen, sollten sich zunächst telefonisch mit dem Hausarzt in Verbindung setzen. Nicht unangemeldet in die Praxis oder ins Krankenhaus gehen!
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst am Wochenende ist gewährleitet unter: 116117
  • Bis zur weiteren Abklärung zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen auf ein Minimum beschränken. Informieren Sie Ihren Vorgesetzten!
  • Der Vorgesetzte sollte den Erkrankten auf diese Maßnahmen gegebenenfalls hinweisen und sicherstellen, dass konkrete Verdachts- oder bestätigte Corona-Fälle dem Gesundheitsamt und der innerverbandlichen Task-Force gemeldet werden.
  • Ist der Mitarbeitende symptomfrei und arbeitsfähig, sollte die Möglichkeit des Home-Office für die Zeit der Selbstquarantäne sichergestellt werden. Sollten Tätigkeiten nicht im Home-Office ausgeübt werden können, wenden Sie sich bitte an Ihren Vorgesetzten und die Personalabteilung, um eine Lösung zu besprechen.

Wann liegt ein Verdachtsfall vor und was ist dann zu tun?

  • Ein Verdachtsfall liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts vor, wenn betroffene Personen:
  • Symptome einer Atemwegsinfektion aufweisen und bis 14 Tage zuvor ein Kontakt mit einem bereits bestätigten Fall einer Corona-Viruserkrankung bestand
  • Erkrankungssymptome aufweisen und sich bis 14 Tage zuvor in einem Risikogebiet aufgehalten haben.
  • Für Reisende aus Regionen, in denen Corona-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten sie unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben sowie die Regeln für richtiges Husten und Niesen sowie eine gute Händehygiene beachten.
  • Hat enger Kontakt mit einer Person bestanden, bei der das Corona- Virus nachgewiesen wurde, oder die sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat, sollten Kontakte zu anderen Personen vermieden und unverzüglich - nach telefonischer Anmeldung, unter Hinweis auf Ihre Reise – ein Arzt konsultiert werden. Informieren Sie den/die Vorgesetzte!
  • Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage mit jemandem Kontakt hatten, der/die in diesem Zeitraum aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist, können generell weiter am Arbeitsbetrieb teilnehmen, sie sollten sich beim Auftreten von Symptomen jedoch unverzüglich beim/bei der Vorgesetzten und dem Gesundheitsamt bzw. Arzt melden.
  • Bitte informieren Sie ebenfalls Ihren Vorgesetzten!
  • Der/die Vorgesetze führt zudem eine Liste der Kontaktpersonen, damit diese im Falle einer bestätigten Corona-Erkrankung rasch informiert werden können.

Wer zahlt mein Entgelt, wenn ich unter häuslicher Quarantäne gestellt werde?

  • Für unter Quarantäne gestellte Mitarbeiter geht der Caritasverband im Regelfall im Rahmen der Entgeltfortzahlung für maximal sechs Wochen in Vorleistung. Ab der siebten Woche wird die Entschädigung direkt durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) an den betroffenen Mitarbeiter gezahlt. Die Höhe entspricht der Höhe des gesetzlichen Krankengeldes.

Kann der Caritasverband Paderborn zusätzliche Überstunden anordnen, wenn viele Kollegen ausfallen?

  • Ja. Der Caritasverband kann die arbeitsfähigen Mitarbeiter zu Mehrarbeit und Überstunden verpflichten, wenn aufgrund einer krankheitsbedingten Unterbesetzung der Dienstbetrieb nicht mehr aufrechterhalten werden kann. In einem solchen „unvorhersehbaren Notfall“ sind Mitarbeiter aufgrund ihrer allgemeinen Treuepflicht zur Leistung von Überstunden und Mehrarbeit verpflichtet.